Langzeitreisen / Vorbereitung

Arbeit gegen Kost und Logis: WWOOF, Workaway und HelpX im Vergleich

Updated 30. Juni 2026

Arbeit gegen Kost und Logis bedeutet: du arbeitest, bekommst dafür Unterkunft und Mahlzeiten und sparst damit einen der grössten Kostenblöcke auf Reisen komplett ein. Ich habe es selbst erlebt, auf einer Farm in der Toskana bei der Olivenernte, auf einem Bauernhof auf Hawaii und in einem Strassenkinderhilfswerk in Nepal.

Jedes Mal habe ich im Gegenzug für meine Arbeit ein Dach über dem Kopf und Mahlzeiten bekommen und viel mehr als das: echte Einblicke, echte Menschen, echtes Leben abseits des Tourismus.

Natürlich gibt es viele Wege um Reisen und Arbeiten zu verbinden. Du könntest:

  • als Au-pair in einer Familie leben
  • ein bezahltes Auslandspraktikum absolvieren
  • in deinem erlernten Beruf im Ausland arbeiten
  • ein Gap Year einlegen
  • oder Freiwilligenarbeit leisten

Worauf ich mich in diesem Artikel konzentriere, ist die Variante, die ich am besten kenne und die für Reisende besonders praktisch ist: Arbeit gegen Kost und Logis, also Unterkunft und Essen im Tausch gegen deine Arbeitskraft.

Wie das genau funktioniert, welche Plattformen es gibt und worauf du achten musst, erfährst du hier.

Arbeit gegen Kost und Logis auf einen Blick

  • Prinzip: Arbeitskraft gegen Unterkunft und Mahlzeiten, kein Geld
  • Arbeitszeit: meist 4–6 Stunden pro Tag, 5 Tage pro Woche
  • Plattformen: WWOOF (Farmen), Workaway (vielfältig), HelpX (ländlich)
  • Kosten: WWOOF ab 20 CHF/Jahr, Workaway ca. 49 USD/2 Jahre, HelpX ca. 20 USD/2 Jahre
  • Für wen: flexible Reisende, Gap-Year-Reisende, Weltreisende mit kleinem Budget
  • Nicht geeignet für: wer schnell Geld verdienen will oder wenig Flexibilität hat

Was ist Arbeit für Kost und Logie?

Arbeit gegen Kost und Logis funktioniert simpel: Du bietest deine Arbeitskraft an und erhältst dafür Unterkunft und Mahlzeiten. Kein Geld – aber auch keine Ausgaben für die wichtigsten Grundbedürfnisse auf Reisen.

Was viele vergessen: Es ist ein Tausch, kein Geschenk. Du musst wirklich arbeiten. Und das bedeutet manchmal früh aufstehen, körperlich anpacken oder Aufgaben erledigen, die weniger glamourös sind als erhofft.

Dabei läuft die Nervosität übrigens auf beiden Seiten. Du fragst dich ob die Unterkunft in Ordnung ist, ob du ausgenutzt wirst und ob der Gastgeber nett ist.

Dein Gastgeber fragt sich gleichzeitig ob du wirklich hilfst oder eher im Weg stehst, ob du zuverlässig bist und ob die Chemie stimmt. Das ist völlig normal und ein gutes Erstgespräch vor der Zusage hilft beiden Seiten enorm.

Bevor du dich bewirbst, frag dich ehrlich:

  • Welche Arbeit will ich wirklich machen und welche nicht?
  • Wie viele Stunden pro Tag sind für mich okay?
  • Bin ich körperlich in der Lage anzupacken, wenn es nötig ist?
  • Kann ich mit Kleinkindern, Tieren oder frühen Aufstehzeiten umgehen?
  • Was erwarte ich von der Unterkunft: Einzelzimmer oder reicht ein Schlaflager?

Wer sich diese Fragen vorher stellt, erlebt weniger böse Überraschungen. Denn nicht alle Angebote sind so idyllisch wie die Fotos auf den Plattformen.

Vorteile von Arbeit gegen Kost und Logis

  • Die Gastgeber suchen explizit jemanden. Es gibt tatsächlich Arbeit und du wirst gebraucht.
  • Du lernst etwas Neues: Landwirtschaft, Sprachen, Handwerk, Kochen – je nach Einsatz.
  • Auch für kurze Aufenthalte geeignet. Oft reichen 1–3 Wochen, ideal für Weltreisende.
  • Du sparst Geld: Unterkunft und Essen sind gedeckt, dein Reisebudget schont sich von selbst.
  • Echter Kontakt mit Einheimischen, weit weg vom Tourismus, mitten im echten Leben.
  • Du baust internationale Erfahrung auf, die du später im Lebenslauf erwähnen kannst.
  • Flexibilität: Du kannst zwischen Projekten wechseln und deine Route frei gestalten.
  • Das Reisen bekommt einen tieferen Sinn. Du gibst etwas zurück, statt nur zu konsumieren.

Nachteile von Arbeit gegen Kost und Logis

  • Du weisst vorher nicht genau, was dich erwartet: Fotos und Beschreibungen können schöner sein als die Realität.
  • Die Chemie mit dem Gastgeber stimmt nicht immer. In einem fremden Haushalt oder Betrieb kann das schnell anstrengend werden.
  • Mehr Arbeit als abgemacht ist möglich. Manche Gastgeber überschreiten die vereinbarten Stunden.
  • Keine Bezahlung: Wenn du schnell Geld brauchst, ist das nicht die richtige Option.
  • Sprache kann zur Barriere werden. Besonders auf abgelegenen Farmen wird oft kein Englisch gesprochen.
  • Die Unterkunft ist manchmal sehr einfach. Kein eigenes Zimmer, geteilte Bäder, rudimentäre Küche.
  • Du bist abhängig vom Gastgeber, was Freizeit und Bewegungsfreiheit angeht.

Wwoofing

WWOOF steht für Worldwide Opportunities on Organic Farms – eine der ältesten und bekanntesten Plattformen für Arbeit gegen Kost und Logis weltweit. Seit 1971 vermittelt die Organisation Einsätze auf biologischen Landwirtschaftsbetrieben in über 60 Ländern.

Das Prinzip: 4–6 Stunden Arbeit pro Tag. Dafür bekommst du Unterkunft und Mahlzeiten. Was du konkret arbeitest, hängt von der Farm ab. Typische Tätigkeiten sind:

  • Ernten und Säen
  • Holz hacken und Garten pflegen
  • Kompostieren und Bodenarbeit
  • Tiere füttern und pflegen
  • Wein-, Brot- oder Käseherstellung

Eines sollte dir klar sein: Wwoofing ist körperliche Arbeit im Freien. Wer Scheu hat sich die Finger schmutzig zu machen oder bei Regen draussen zu sein, wird sich schwertun. Wer hingegen Natur, Handarbeit und das Leben auf einem Bauernhof liebt, wird es in vielen Fällen als bereichernd erleben.

Ich selbst war Wwooferin bei der Olivenernte in der Toskana – eines meiner prägendsten Reiseerlebnisse überhaupt. Wenn du wissen willst wie ein typischer Wwoofing-Tag aussieht und was mich überrascht hat, kannst du hier alles nachlesen.

So kommst du zum Wwoofing

  1. Gehe auf wwoof.net
  2. Wähle das Land in dem du arbeiten möchtest
  3. Erstelle ein Konto und bezahle die Mitgliedsgebühr – diese beinhaltet die Unfallversicherung und liegt je nach Land zwischen 20 und 40 CHF/EUR pro Jahr
  4. Stöbere in den Farm-Profilen und schreibe deine Wunsch-Gastgeber direkt an
  5. Kläre vor der Zusage: Unterkunft, Stunden, Aufgaben – am besten per Videocall

Wichtig: Jedes Land hat eine eigene WWOOF-Organisation mit eigener Gebühr. Wenn du in mehreren Ländern wwoofing machen willst, musst du dich je separat anmelden.

Arbeiten für Kost und Logi

So kann Wwoofing auf Hawaii aussehen…

....oder auch so, wenn man den Garten pflegen muss.

….oder auch so, wenn man den Garten pflegen muss.

Workaway und HelpX

Während Wwoofing sich auf Farmen konzentriert, sind Workaway und HelpX die flexibleren Allrounder unter den Arbeit gegen Kost und Logis-Plattformen. Hier findest du eine riesige Bandbreite an Einsätzen – weit über die Landwirtschaft hinaus.

Mögliche Tätigkeiten sind zum Beispiel:

  • Babysitting und Kinderbetreuung
  • Sprachunterricht oder Sprachaustausch
  • Mithelfen in einem Hostel oder Guesthouse
  • Gartenarbeit bei Privatpersonen
  • Renovierungs- und Handwerksarbeiten
  • Tierbetreuung und Housesitting
  • Social-Media-Hilfe oder Webdesign
  • Kochen, Putzen, allgemeine Haushaltshilfe

Kurz: Irgendwo auf Workaway oder HelpX gibt es fast jeden Job, den du dir vorstellen kannst – und viele die du dir nicht vorstellen würdest.

Workaway vs. HelpX – was ist der Unterschied?

Workaway HelpX
Gründung 2002 2000
Angebote ~60.000 weltweit ~80.000 weltweit
Gebühr ca. 49 USD / 2 Jahre ca. 20 USD / 2 Jahre
Schwerpunkt Vielfältig, urban & ländlich Eher Farmen & ländlich
App Ja Nein
Bewertungssystem Ja, beidseitig Ja, beidseitig

Für die meisten Reisenden ist Workaway die erste Wahl. Die App, die grosse Auswahl und das moderne Interface machen es einfacher. HelpX ist günstiger und hat in manchen Regionen mehr Angebote, wirkt aber etwas älter.

Ich selbst habe Workaway bei der Kaffeeernte auf Hawaii ausprobiert, ein unvergessliches Erlebnis.

So kommst du zu Workaway oder HelpX

  1. Erstelle ein Konto auf workaway.info oder helpx.net
  2. Bezahle die Mitgliedsgebühr (einmalig für 2 Jahre)
  3. Filtere nach Land, Tätigkeitsbereich und Dauer
  4. Lies die Bewertungen von früheren Reisenden sorgfältig
  5. Schreibe eine persönliche Bewerbung – Gastgeber erhalten viele Anfragen, generische Nachrichten werden oft ignoriert
  6. Kläre vor der Zusage alle Details: Stunden, Unterkunft, Mahlzeiten, Freizeit

Tipp aus Erfahrung: Schreib in deiner Anfrage konkret warum du zu diesem Gastgeber willst und was du mitbringst. Ein persönliches, ehrliches Profil mit Foto erhöht deine Chancen enorm.

Arbeit gegen Kost und Logis

Mithilfe bei der Olivenernte in Italien.

Arbeiten für Kost und Logis

Jede Olive zählt!

Work & Travel Visas

Eine weitere Möglichkeit, Reisen und Arbeiten zu verbinden, sind die sogenannten Working Holiday Visas. Sie erlauben es dir, in einem fremden Land für eine begrenzte Zeit zu arbeiten, oft bis zu einem Jahr, und dabei gleichzeitig zu reisen.

Besonders beliebt sind diese Visas für:

  • Australien: einer der Klassiker, mit der Möglichkeit auf Verlängerung durch Farmarbeit
  • Neuseeland: ähnlich wie Australien, sehr beliebt bei Backpackern
  • Kanada: oft über das IEC-Programm (International Experience Canada)
  • Japan, Südkorea, Taiwan: wachsende Beliebtheit, besonders für Sprachinteressierte
  • Irland, Island, Dänemark: auch innerhalb Europas gibt es solche Abkommen

Wer kann ein Working Holiday Visa beantragen?

Das ist der wichtigste Punkt – und hier gibt es grosse Unterschiede je nach Herkunftsland:

Herkunftsland Situation
Deutschland Sehr gute Möglichkeiten – Abkommen mit Australien, Neuseeland, Kanada, Japan, Südkorea u.v.m.
Österreich Ähnlich wie Deutschland, gute Auswahl an Ländern
Schweiz Eingeschränkter – weniger bilaterale Abkommen als Deutschland, aber z.B. Australien, Neuseeland und Japan sind möglich

Schweizer:innen: Prüfe die aktuelle Liste der Abkommen direkt beim EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten), da sich die Bestimmungen ändern können.

Wichtige Voraussetzungen (allgemein)

  • Alter meist zwischen 18 und 30 Jahren (teilweise bis 35)
  • Kein abhängiges Kind
  • Ausreichende finanzielle Mittel zur Einreise (variiert je nach Land)
  • Kein Voraufenthalt mit demselben Visa
  • Gültiger Reisepass

So beantragst du ein Working Holiday Visa

  1. Prüfe ob dein Herkunftsland ein Abkommen mit dem Zielland hat
  2. Informiere dich über die aktuellen Voraussetzungen direkt bei der Botschaft des Ziellandes
  3. Bereite die nötigen Unterlagen vor (Reisepass, Kontoauszug, ggf. Krankenversicherung)
  4. Stelle den Antrag – oft komplett online möglich
  5. Warte auf die Genehmigung, dann kann es losgehen

Für Deutsche: Das Auswärtige Amt bietet eine aktuelle Übersicht aller verfügbaren Working Holiday Abkommen. Für Schweizer:innen: EDA – Arbeiten im Ausland ist die erste Anlaufstelle.

Wichtig: Die Bestimmungen ändern sich regelmässig. Verlasse dich nie nur auf Blogartikel und prüfe immer die aktuellen Angaben direkt bei der zuständigen Botschaft oder Behörde.

Workaway könnte aber auch so aussehen. Es gibt so viele Angebote!

Workaway könnte aber auch so aussehen. Es gibt so viele Angebote!

Arbeit gegen Kost und Logis ist weit mehr als nur ein Weg um Reisekosten zu sparen. Ja, du sparst Geld, aber das ist fast das Unwichtigste daran.

Was du wirklich bekommst: echte Einblicke in den Alltag von Menschen, die du sonst nie kennengelernt hättest. Einen Bauernhof in der Toskana. Eine Familie in Japan. Ein Hostel in Costa Rica. Das Reiseland von einer Seite, die kein Reiseführer zeigt.

Und alle Langzeitreisenden kennen dieses Gefühl: Irgendwann tut es einfach gut, wieder einmal mit den Händen zu arbeiten. Unkraut roden. Holz hacken. Tiere versorgen. Etwas Greifbares tun, das am Ende des Tages sichtbar ist. Das erdet, auf eine Art, die kein Strand und kein Sonnenuntergang ersetzen kann.

Wenn du noch nie für Kost und Logis gearbeitet hast: Probier es aus. Die meisten die es einmal gemacht haben, machen es wieder.

Hast du schon Erfahrungen mit Arbeit gegen Kost und Logis gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar – gute wie schlechte Erlebnisse sind willkommen.

FAQ

Ist Arbeit gegen Kost und Logis legal?

Grundsätzlich ja – solange du kein Geld erhältst, handelt es sich um einen Freiwilligeneinsatz, der in den meisten Ländern legal ist. Ob du ein spezielles Visum brauchst, hängt vom Zielland ab. In vielen Fällen reicht ein Touristenvisum, aber informiere dich immer vorab über die lokalen Bestimmungen.

Wie viele Stunden muss ich arbeiten?

Die meisten Plattformen empfehlen 4–6 Stunden pro Tag, 5 Tage pro Woche. Der Rest der Zeit gehört dir. Was genau vereinbart wird, steht im jeweiligen Angebot. Lies es immer sorgfältig durch, bevor du zusagst.

Bekomme ich zusätzlich zur Unterkunft auch Geld?

In der Regel nicht. Kost und Logie bedeutet: Unterkunft und Mahlzeiten, kein Lohn. Manche Gastgeber bezahlen einen kleinen Taschenbetrag, aber das ist die Ausnahme. Wer Geld verdienen will, sollte Work & Travel oder bezahlte Praktika in Betracht ziehen.

Für wen eignet sich Arbeit gegen Kost und Logis am besten?

Für alle, die flexibel reisen, Kosten sparen und echte Einblicke ins Leben vor Ort gewinnen wollen. Weltreisende, Sabbatical-Nehmende, junge Leute im Gap Year, aber auch Ältere, die etwas ausprobieren wollen. Wichtig ist: Offenheit, Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft, wirklich anzupacken.

Wie lange im Voraus muss ich buchen?

Das variiert stark. Manche Gastgeber sind spontan und freuen sich über kurzfristige Anfragen, andere planen Monate im Voraus. In der Hochsaison (Sommer, Weinlese, Erntezeit) lohnt es sich, früh anzufragen.

Was passiert, wenn es nicht klappt?

Auf Plattformen wie Workaway oder Wwoofing kannst du den Gastgeber kontaktieren und die Situation schildern. Im Notfall hast du das Recht, den Einsatz frühzeitig zu beenden. Halte immer etwas Geld als Reserve bereit, damit du im Zweifelsfall eigenständig weiterreisen kannst.

Wer günstig und authentisch reisen will, findet bei uns noch mehr Inspiration: Home Exchange ist eine weitere Möglichkeit, Unterkunftskosten komplett zu eliminieren — wir tauschen seit Jahren unsere Wohnung gegen Unterkünfte in Spanien, Irland und Puerto Rico. Und wer eine längere Reise plant, findet in unserem Artikel über Geld auf Weltreise alle wichtigen Infos zum Budget.

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About Author

Am liebsten erkunde ich die Welt mit der ganzen Familie, egal ob vor der Haustüre in der Schweiz oder am anderen Ende der Welt. Mein Herz schlägt für Hawaii, Vermicelles und am liebsten bin ich im Wasser, sei es beim Surfen oder beim Tauchen.

18 Comments

  • Lydia
    4. Februar 2016 at 15:34

    Hey Sarah,

    Woofing ist eine echt interessante Sache. Habe diese Möglichkeit erst letzten auf einem anderen Blog entdeckt und finde super spannend.

    Die Links zu den Portalen finde ich super. Souveräne Anlaufstellen im Internet finden ist immer schwer, aber ich vertraue dir. Daher sag ich vielen Dank dafür. 🙂

    Wenn du Lust hast kannst du mit diesem Beitrag bei meiner Blogparade: Weltreise organisieren (http://www.on-a-journey.com/2016/02/03/blogparade-wie-organisiere-ich-eine-weltreise/) teilnehmen. Die Parade ist Gestern an den Start gegangen und ich hoffe damit einen Sammelpunkt für tolle und spannende Berichte rund um die Weltreise sammeln zu können.

    Liebe Grüsse und mach weiter so

    Lydia

    Reply
  • Mauricio
    29. Februar 2016 at 6:35

    Hallo Sarah,

    toller Beitrag! Ich habe diese Möglichkeit nicht in Anspruch genommen, und für mich ist diese Zeit lange rum (jetzt habe ich 3 Kinder 🙂 ). Trotzdem war ich als Austauschstudent gut unterwegs, was eine ähnliche Erfahrung darstellt. Ich kann eine solche Erfahrung nur weiterempfehlen!

    Du erklärst alles sehr detailliert in deinem Post, man muss es nur machen. Dabei kann man sprechen lernen, Leute kennenlernen und viel Lebenserfahrung sammeln.

    Viele Grüsse aus Rheinhessen, Deutschland

    Mauricio

    Reply
    • Sarah
      29. Februar 2016 at 20:42

      Die Erfahrung als Austauschstudent ist bestimmt auch toll und eine andere Art, ein Land und seine Kultur 1:1 kennen zu lernen.

      Reply
  • Daniela
    15. Februar 2017 at 9:42

    Hallo Sarah

    Ich möchte auch bald auf Weltreise und dabei über Workaway gegen Kost und Logie arbeiten. Ich bin auch Schweizerin und frage mich nun wie das zum Beispiel in Neuseeland mit dem Visum läuft. Ich habe gelesen, dass es für volunteer work auch ein Visum braucht. Nun können wir ja kein Working Holiday Visum beantragen. Hast du damit schon Erfahrungen gemacht? Hast du da einfach ein normales Touristenvisum beantragt?
    Wäre cool wenn du hier Erfahrungen dazu hast:).
    Liebe Grüsse
    Daniela

    Reply
    • Sarah Althaus
      18. Februar 2017 at 18:06

      Leider gibt es für Schweizer kein Working Holiday Visum in Australien, da solche Verträgen zwischen den Staaten nie gemacht worden sind. Wenn du legal arbeiten willst, musst du dich demnach bei der zuständigen neuseeländischen Auslandsvertretung melden und dich dort über die Möglichkeiten informieren.

      Reply
  • Pierre
    8. Juni 2017 at 6:44

    Hallo Sarah,
    eine hervorragende Übersicht zu den Möglichkeiten. Ich selbst habe sowohl in Australien als auch in Neuseeland und sogar einmal für 1 Woche auf den Cook Inseln gewwooft!
    Allein in Neuseeland gibt es mittlerweile über 2400 WWOOFing-Angebote und da sind die Hostels, die auch oft Arbeit gegen freie Kost und Logis anbieten, noch nicht eingerechnet. WWOOFen ist hier in Neuseeland und in Australien bei Backpackern sehr beliebt. Ich empfand es immer als tolle Gelegenheit, verschiedenste Jobs auszuprobieren, z.B. im Garten, in der Tierhaltung, auf Plantagen etc. Ich habe meist 1-2 Wochen bei einer WWOOFing-Farm für ca. 4-5 Stunden am Tag gearbeitet. Bei den vielen Angeboten habe ich immer problemlos innerhalb weniger Tage einen WWOOFing Platz gefunden und dann von dort aus die nächste Farm organisiert. So habe ich mich durch alle Regionen Neuseelands und Australiens gearbeitet!
    Viele Grüße, immer noch aus Neuseeland
    Pierre

    Reply
    • Sarah Althaus
      8. Juni 2017 at 18:03

      Das hört sich alles sehr spannend an! Ich wünsche dir weiterhin viel Vergnügen und tolle Erlebnisse beim Wwoofen bei den Kiwis.

      Reply
  • Mila
    19. März 2018 at 20:01

    Hallo Sarah, ich hab deinen Blog gerade beim Googlen gefunden und bin bei diesem Artikel hängen geblieben. Wir sind vor ein paar Jahren mal in Kalifornien Wwoofen gewesen und das war so genial, dass ich sogar tatsächlich mal darüber gebloggt habe, obwohl mein Blog damals noch ein reiner Reiseblag war: http://www.milalala.net/2013/05/3-dinge-die-man-auf-einer-farm-in-kalifornien-lernen-kann/. Jetzt überlegen wir, es nächstes Jahr zum ersten mal mit Kind auszuprobieren, ich hab allerdings noch nicht viele Infos darüber gefunden, wie gut oder schlecht das funktioniert. Ich werd mal weiter googeln aber für alle die mit dem Gedanken spielen, Wwoof oder Work Away auszuprobieren würd ich es unbedingt empfehlen. Und zwar auch nicht nur jungen Backpackern – Meine Mutter hat vorletztes Jahr für ein paar Wochen in England auf einer Hochzeitsfarm gearbeitet, mit Work Away. 🙂

    Liebe Grüße aus Berlin
    Mila

    Reply
    • Sarah Althaus
      20. März 2018 at 12:50

      Ich werde Wwoofing bestimmt auch mit Kind ausprobieren. Gerade mit Kleinkindern stelle ich mir das toll vor, mit vielen tollen Erlebnissen.

      Reply
  • aline
    1. April 2018 at 16:41

    Heyy

    Sehr interessanter Blogbeitrag!
    Ich habe eine Frage, vielleicht kannst du mir da weiterhelfen. Denn im Netz habe ich bis jetzt noch keine Antwort darauf gefunden.
    Kann man als Schweizer in Australien generell gegen Kost & Logi arbeiten also auch zB. Au Pair oder in einem Coffeeshop oder geht das wirklich nur für Farmstay/ Woofing ? Wäre wirklich toll wenn du mir darauf eine Antwort geben könntest.

    Danke schonmal & Liebe Grüsse

    Aline

    Reply
    • Sarah Althaus
      1. April 2018 at 21:00

      Für Kost und Logie kannst du immer arbeiten. Die Schweiz hat aber meines Wissens keine Übereinkunft mit Australien für das Working-Holiday Visa. Dies ist für Schweizer leider keine Option und Arbeit, bei der du bezahlt wirst, fällt so leider weg. Hoffen wir, dass dies bald einmal ändert!

      Reply
  • Ramona
    19. Dezember 2018 at 0:13

    Hallo Rapunzel. Schöner Artikel. Ich bin auch grosser Fan vom reisen inkl. Land&Leute hautnah kennenlernen. Über worksway war ich schon 6W in Canada. (mit Ü40) Nun würde ich das gern länger (ein paar Monate) machen mit rumreisen. ABER ich bin aus dem work&travel Alter raus und erhalte überall Gegenwehr. Nach dem Motto: Das is Schwarzarbeit, das ist verboten..bla bla. Aber mal ehrlich, es reisen, woofen doch nicht nur U 30 Leute??? Wie legal ist es für kost&logis auf Reisen bei Einheimischen zu helfen?? Mir geht es vorallem um die Kontakte, Neues auszuprobieren und am echten Leben teilzunehmen statt als Tpuri allein rumzuziehn. Hast du da Erfahrungen? Danke Lg

    Reply
    • Sarah Althaus
      19. Dezember 2018 at 7:11

      Hallo Ramona. Wo genau triffst du denn auf Gegenwehr? Wenn das irgendwelche Leute sagen, kann dir das ja herzlich egal sein. Weder für Workaway noch für Wwoofing ist ein Maximumalter vorgesehen, von daher sollte es also kein Problem darstellen. Solange du keiner bezahlten Arbeit nachgehst, ist es legal, unwichtig welches Alter du hast.
      Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche nach einem passenden Platz! Liebe Grüsse, Sarah

      Reply
    • Luisa
      7. Juli 2019 at 22:40

      Hallo Ramona
      vor kurzem bin ich als Schweizerin von einem 6-monatigen workaway-Trip zurückgekehrt. Gestartet in Irland, über Frankreich nach Südafrika habe ich bei 5 verschiedenen Hosts gegen Kost und Logis gearbeitet. Ich bin ein älteres Modell (56 Jahre) und war erst auch skeptisch, ob mein Jahrgang noch gefragt ist:-).
      Ein Visa ist also nicht nötig, wenn Du kein Geld dabei verdienst.
      In Südafrika habe ich nur darauf geachtet, dass ich die 3-monatige Aufenhhaltsdauer (Touristen-Visa) nicht überschreite.
      Es war eine phantastische Zeit und ich würde es jederzeit wieder tun.
      Herzliche Grüsse
      Luisa

      Reply
      • Daniela Meyersick
        12. September 2019 at 15:29

        Hallo Luisa,
        spannend, dass Du das mit 56 Jahren gemacht hast. Ich bin der gleiche Jahrgang und hänge gerade in alten Strukturen fest. Habe das Gefühl nicht rauszukommen und bin dem Impuls nach Arbeit für Kost und Logie gefolgt. Nun lese ich Deinen Bericht. 🙂
        Hast Du Lust Dich mit mir einmal darüber auszutauschen? Zum Beispiel wie hoch Dein Reisebudget war.
        Würde mich sehr freuen und hoffe, dass Dich meine Anfrage erreicht. Aber wenn es so sein soll, wird es sicher klappen 😉

        Liebe Grüße
        Daniela

        Reply
        • Maria
          16. Februar 2020 at 18:47

          Hallo Daniela, hab eben Deinen Kurzbericht auf der Seite Rapunzel-will-raus gelesen. Mir geht es ebenfalls so, nur dass ich älter (67) bin als Du😉. Kann doch sein, daß man mit ein paar Jährchen mehr an Lebenserfahrung auch gut unterwegs ist, andere davon auch profitieren. Wäre nett, mal zu plaudern- wo bist Du denn zuhause? Ich wäre in Wien Nähe. Ich würde mich über eine Nachricht freuen. Mit herzlichen Grüßen Maria

          Reply
          • Maria Nora Fink
            17. Februar 2022 at 23:25

            Hallo Maria- hab eben deine Zeilen gelesen und frage mich, ob du mittlerweile schon unterwegs warst mit Wwoofing oder ähnlichem? Beschäftige mich intensiv mit diesem Thema, bin ähnlich jung wie du und auch Nähe Wien. Wie wärs mit einem Gedankenaustausch? Würd mich freuen! Liebe Grüße – Nora

  • Sonja Ineichen
    26. Oktober 2021 at 10:21

    Liebe Sarah, ich hab deinen spannenden Blog gerade eben beim Googlen gefunden und bin bei diesem Artikel hängen geblieben. Mein Mann und ich sind vor ein paar Jahren mal in Italien Wwoofen gewesen und das war so eindrücklich, dass ich sogar mal darüber gebloggt habe, obwohl mein Blog damals noch ein reiner Reiseblag war. Jetzt überlegen wir, es nächstes Jahr zum ersten mal mit Kind auszuprobieren. Mal schauen, was uns da so erwartet.

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