Während unserem Städtetrip besuchen wir das Museum für Kommunikation Bern und sind begeistert. Wir lieben Museen – und ja, unsere Kids auch – und haben doch schon viele in der Schweiz und auch weltweit besucht. Doch das Museum für Kommunikation in Bern schafft es locker in die Top 5.
Was das ganze Erlebnis aber noch runder macht, ist die Übernachtung im Museumszimmer in Harrys Home* in Ostermundigen. Aber der Reihe nach.
Besuch im Museum für Kommunikation Bern
Das Museum für Kommunikation liegt unweit vom Helvetiaplatz, der mit dem Tram und dem Bus einfach zu erreichen ist. Hier befindet sich das Museumsquartier von Bern und die Auswahl an spannenden Häusern ist gross.
Unterwegs mit Kindern haben wir uns für das Museum für Kommunikation Bern entschieden. Ein Tipp bereits vorneweg: Nimm dir für das Museum genug Zeit. Es ist spannend und umfangreich und zwei, drei Stunden sind schnell rum.
| Museum für Kommunikation Bern | |
| Adresse | Helvetiastrasse 16, 3000 Bern |
| Öffnungszeiten | Di–So, 10:00–17:00 Uhr, Montag geschlossen |
| Feiertage | Geöffnet, ausser 1. August und 25. Dezember |
| Eintritt Erwachsene | CHF 18.00 |
| Eintritt Kinder (6–15 Jahre) | CHF 6.00, unter 6 Jahren gratis |
| Ermässigung ab 15:30 Uhr | 30 % Rabatt |
| Museum Card 24 Std. / 48 Std. | CHF 28.00 / CHF 35.00 |
| Anreise ab Bahnhof | Tram 6, 7 oder 8 bis Helvetiaplatz, dann ca. 300 m zu Fuss |
| Website | mfk.ch |
Die erste Überforderung
Nach dem freundlichen Empfang betreten wir die erste grosse Ausstellungshalle und ich bin erst einmal überfordert. Überall blinkt es, überall schreit etwas nach meiner Aufmerksamkeit. Ich muss mich erst einmal zurechtfinden. Die Kids hingegen stürmen sofort los.
Nach ein paar Eingewöhnungsminuten finde auch ich mich zurecht. Hier geht es interaktiv zu und her und überall gibts was zu drücken oder drehen. Die Rohrpost zieht die Kinder in ihren Bann. Sie können einander Zettel schreiben und in einem Rohr durch den ganzen Raum schicken. Wir schauen der Kapsel amüsiert nach, wie sie über die Decke saust.
An einer anderen Station spielen wir Szenen aus berühmten Blockbustern nach, tanzen eine Choreo oder essen mit einem Bildschirm am Tisch.
Eine digitale Schaltzentrale
Im Stockwerk darunter wird es deutlich digitaler, der ganze Raum ist wie eine grosse Schaltzentrale eingerichtet.
Hier dreht sich alles um die moderne Art der Kommunikation und das Museum zeigt dabei auch die kritischen Seiten davon auf, was ich als Ergänzung zu den spielerischen Stationen weiter oben richtig gut finde.
Wann es hier wohl das Thema Künstliche Intelligenz Einzug halten wird?
Der erste Computer der Schweiz
Ein Highlight für mich ist der erste Computer der Schweiz, der ebenfalls im Museum für Kommunikation in Bern ausgestellt ist. Wir stehen also mit den Kids vor einer grossen Wand. Auf die Frage, welches wohl der erste Computer der Schweiz war, schauen sich die Kinder etwas ratlos um. «Ist es dieser?», fragen sie und zeigen auf die Schreibmaschine.
Dass die ganze Wand ein riesiger Computer ist, lässt sie staunen. Sie sehen das zum ersten Mal und bisher kannten sie einen Computer nur in Form eines Laptops.
Kommunikation von früher
Noch eine Ebene weiter unten zeigt das Museum die Kommunikation vergangener Zeiten, mit Postkutschen und ersten Telefonen. Das ganze Museum ist sehr spannend und interessant und ich kann es jeder Familie nur empfehlen.
Übernachten im Museumszimmer in Harry’s Home Bern
Die Brücke zum Museum schlagen wir in unserer Übernachtungswahl. Wir schlafen ganz in der Nähe, in Ostermundigen, in Harrys Home.
Das besondere dort ist das Museumszimmer*, welches in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation Bern gestaltet wurde. Das Hotel ist im «Bäre Tower», dem höchsten Wohnhaus des Kantons Bern. Die Innenstadt ist praktisch mit Bus und Zug zu erreichen.
Das Museumszimmer
Wir wohnen in einem richtigen Apartment mit zwei Zimmern, zwei Bädern und einem Wohnzimmer in der Mitte und überall entdecken wir kleine Details rund um das Thema Kommunikation.
Vieles dreht sich hier um Kommunikation von früher. An der Wand hängen Zitate über den Schrecken von Postkutschen oder Autos.
Oder auch die Aussage von Ken Olsen, Chef der Computerfirma Digital Equipment Corporation, 1977: «Es gibt keinen Grund, dass irgendjemand einen Computer zuhause haben soll». Heute haben wir in jedem Haushalt mehrere Computer in der Grösse eines Buches.
Die Kids sind fasziniert vom alten Kassettenrekorder. Wie kommt da eine Kassette rein und was passiert dann? Wie geht das Teil an? Was für mich eine Kindheitserinnerung ist, ist für sie ein Rätsel. Mit etwas Proben lösen sie es aber bald.
Es gibt so viel zu entdecken, dass ich empfehle, allein fürs Zimmer schon rund zwei Stunden einzuplanen. So können die Kinder in Ruhe alles anschauen und ausprobieren, ohne dass man sie zur Eile antreiben muss.
Genau hier schliesst sich für uns auch der Kreis zum Museum für Kommunikation.
Zimmer, Ausstattung und praktische Infos
Das Hotel bietet insgesamt 116 grosszügige Zimmer und Appartements an, wobei Letztere sogar mit voll ausgestatteten Küchen daherkommen. Das ist insbesondere für Familien ein Pluspunkt, die etwas länger bleiben oder gerne mal selbst kochen.
Wer sich lieber verwöhnen lässt, findet im neunten Stock ein Panorama-Restaurant mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau.
Gut zu wissen: Kinder bis 16 Jahre übernachten in ausgewählten Hotels in Bern kostenlos.
Unser Fazit zum Museum für Kommunikation Bern
Das Museum für Kommunikation Bern gehört für uns zu den grössten Überraschungen unseres Trips. Es ist ein spannendes Museum, in dem alle Altersstufen unterhalten werden. Die Art der Kommunikation wird rundum beleuchtet und das Museum ist sehr interaktiv gestaltet.
Die Kombination mit dem Museumszimmer im Harry’s Home in Ostermundigen* macht daraus ein rundes Erlebnis für die ganze Familie.
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